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700 Segler aus zwölf Nationen machten die Traunseewoche 2017 zu einem besonderen Segelevent. Beim ASKÖ Gmunden versuchten die Klassen Surprise, Lago 26, Splash und Yardstick bereits am Donnerstag ihr Glück mit dem bescheidenen Wind. Die Klasse Seascape18 startete erst am Freitag. Zu Beginn wurden die Nerven von Seglern und Organisationsteam auf eine harte Probe gestellt. Donnerstagmittag nach der Steuermannsbesprechung schickte Wettfahrtleiter Bernhard Lederer das Feld aufs Wasser. Der Wind ließ allerdings zu wünschen übrig. Die Wettfahrten  fielen Windlöchern und einer Flaute zum Opfer und mussten allesamt abgebrochen werden. Der Stimmung unter den Seglern konnte das nichts anhaben, denn im Hafen gab es Freibier und am Abend köstliches Kistenbratl und Live-Musik.

Am Freitag ging sich für die Surprisesegler eine Wettfahrt aus. Am Abend stand heuer wieder das Segelfestival im Seeschloß Orth auf dem Programm, ein Highlight bei der Traunseewoche, wie die Segler immer wieder bestätigen.

Der Samstag zeigte sich annähernd wolkenlos und nach der Steuermannsbesprechung um 7:00 Uhr wurde bei leichtem, abflauendem Südwind ein Startversuch unternommen. Und es blieb abermals beim Versuch, Abbruch der Wettfahrten wegen Flaute. Die gesamte Flotte wurde in den Hafen zurückgeschleppt. Wettfahrtleiter Bernhard Lederer stellte abermals Wind aus Nord ab Mittag in Aussicht. Und endlich war es so weit! Wesentlich früher als gewohnt setzte sich der Niederwind bereits vor 12 Uhr am See durch. Das gesamte Feld segelte in das Startgebiet im Bereich des Landhotels Grünberg. Und es sollte ein traumhafter Nachmittag werden. Insgesamt wurden 18 Starts durchgeführt, bei der Klasse Surprise wurden die maximal pro Tag erlaubten vier Wettfahrten gesegelt.

Der Sonntag sah jeweils drei Wettfahrten für die verbleibenden Klassen Surprise und Seascape18 vor. Die Steuermannsbesprechung um 10:00 Uhr ermöglichte ein frühes Auslaufen, und auch diesmal startete der Wind pünktlich vor Mittag. Die erste Wettfahrt bei beiden Klassen verlief programmgemäß. Einzelne Frühstarts ließen allerdings bereits die Nervosität im Feld erkennen, resultierend aus der Tatsache, dass sich die ersten vier bis fünf Schiffe aufgrund der geringen Punkteunterschiede noch Chancen auf den Sieg ausrechnen konnten. Dies steigerte sich beim zweiten Startversuch. Die Klasse Surprise erzwang nach zwei erfolglosen Startversuchen und allgemeinem Rückruf ein Startprozedere mit black flag, der aber geregelt über die Bühne ging. Die dritten Wettfahrten in beiden Klassen verliefen wiederum problemlos und so konnte bis zur spätesten Startmöglichkeit um 15 Uhr jeweils das Maximum der ausgeschriebenen acht Wettfahrten pro Klasse absolviert werden.

Das Feld kehrte zurück in den Hafen, es wurden Masten gelegt, und dank perfekter Organisation alle Surprise innerhalb kurzer Zeit gekrant. Bei der Gelegenheit bedanken wir uns ganz herzlich für die Kooperation mit der Fa. Frauscher, hier besonders bei Albert Hauer für seine tatkräftige Unterstützung.

Zur Siegerehrung waren schon wieder alle Schiffe versorgt, und es konnte neben dem Gewinner der Gesamtwertung - Kuster Ivo und seiner Crew - auch Bernhard Budik und Mannschaft als erstes österreichisches Team ganz herzlich zum Titel gratuliert werden!

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Freunde der Surprise Klasse

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